Jahreshauptversammlung am 25. Januar

JHV 2019 FFGUZur Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder von Verein und Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Groß-Umstadt im Feuerehrgerätehaus.

Wehrführer Christian Karn eröffnete die Versammlung mit einem ausführlichen Jahresrückblick der Einsatzabteilung Groß-Umstadt/Mitte. Gerufen wurde die Feuerwehr im Jahr 2018 zu 150 Einsätzen, davon 47 Brandeinsätze, 79 Hilfeleistungseinsätze und 24 Fehlalarme.

Ein größerer Einsatz war zu Jahresbeginn in Klein-Umstadt, wo eine Windböe mehrere Dächer abgedeckt hatte. Als sehr hilfreich erwies sich dabei der Einsatz der Drehleiter. Bei einem Unfall auf der B45 zwischen einem LKW und einem Kleintransporter verstarb der Fahrer des Kleintransporters auf Grund seiner Verletzungen, noch an der Unfallstelle. Im Mai kam es in der Flüchtlingunterkunft in Heubach zu einem Feuer in einem Abstellraum. Glücklicherweise wurden hierbei keine Personen verletzt.

Im Mai unterstützte man die Otzberger Wehr bei einem Gebäudebrand der sich über mehrere Stunden hinzog. Ende Juni wurde ein Stromausfall im Umstädter Krankenhaus gemeldet. Aufgabe war, die Alten- und Pflegeheime sowie das Kreiskrankenhaus zu erkunden, ob hier Hilfe benötigt werde. Hauptsächlich ging es darum zu prüfen, ob Menschen die an lebenserhaltenden Geräten angeschlossen waren, Hilfe benötigten. Da die Feuerwehr nicht abschätzen konnte wie lange der Stromausfall dauern würde, waren bereits Maßnahmen eingeleitet, um im Notfall Personen in andere Einrichtungen bringen zu können. Das sei aber glücklicherweise nicht notwendig gewesen.

Durch die heißen Sommermonate war die Wehr immer wieder mit kleineren Flächenbränden oder Waldbränden im Stadtgebiet, aber auch in anderen Kommunen beschäftigt. Ende September machte erneut ein Sturm den Einsatzkräften zu schaffen.

Zum Jahresende kam es noch zu einer Feuermeldung am Steinbruch in Nähe des Farmerhauses. Hier hatte ein Bauwagen des Waldkindergartens in Brand gestanden. Er ging leider vollkommen in Flammen auf. Ein zweiter Bauwagen konnte vor einem Übergreifen der Flammen geschützt werden.

Die Feuerwehr Groß-Umstadt/Mitte, so der Wehrführer weiter, zähle aktuell 59 aktive Mitglieder, davon 5 Frauen. Aus der Jugendfeuerwehr konnten zwei Übernahmen verzeichnet werden.

Danken möchte er an dieser Stelle allen Einsatzkräften für ihr hohes Engagement zum Schutze der Bevölkerung und das alles im Ehrenamt. Die Einsätze an für sich seien ja schon mit vielen Stunden belastet. Hinzu käme aber inzwischen immer mehr bürokratischer Aufwand.

Dauerthema zweiter hauptamtlicher Gerätewart

Ein negativ besetztes Dauerthema sei, so Wehrführer Karn, zudem der ständige Hinweis darauf, dass der Stützpunkt unbedingt einen zweiten hauptamtlichen Gerätewart benötige. Zwar sei wieder einmal ein Stellenantrag für einen zweiten Gerätewart eingebracht, aber nicht berücksichtigt worden. Inzwischen sei das alles nicht mehr lustig, zumal der Ruf nach einem zweiten hauptamtlichen Gerätewart schon im Bedarfs- und Entwicklungsplan von 2001 fixiert war. Aber auch nach 18 Jahren sei nichts passiert. Jetzt solle ein erneuter Antrag für den städtischen Haushaltsplan im Jahre 2020 erfolgen. Wenn diese Stelle dann immer noch nicht besetzt werde, dann lege er, so der Wehrführer weiter, sein Amt nieder. Zudem werde er dann auch jedem anderen Wehrführer und vor allem dem Stadtbrandinspektor ans Herz legen, ebenso zu handeln. Das sei keine Erpressung, sondern ein letzter Hilferuf der Feuerwehr. Denn, wenn jemand die Stellenausschreibung für einen hauptamtlichen Gerätewart sich zu Gemüte führe, wisse jeder sofort, dieses Amt quasi in einer One-Man-Show über die Bühne bringen sei eigentlich schier unmöglich.

Dem Gerätewart obliegt, so ist anzufügen, die Durchführung aller Arbeiten zur Gewährleistung und Aufrechterhaltung der jederzeitigen Einsatzbereitschaft aller Geräte und technischen Einrichtungen der Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Groß-Umstadt. Zudem die Wartung, Pflege, Prüfung und Instandhaltung der Feuerwehrfahrzeuge einschließlich der feuerwehrtechnischen Beladung, Geräte und Ausrüstungsgegenstände, einschließlich der Atemschutzgeräte. Dazu gesellen sich noch viele weitere Zusatzaufgaben. Und der hauptamtliche Gerätewart ist auch Ansprechpartner für alle Stadtteilwehren. Ohne die Mitwirkung der ehrenamtlichen Gerätewarte in den Stadtteilen wäre das ganze Kartenhaus bereits in sich zusammengestürzt.
Das auf Dauer durchzuhalten ist fast schon unmenschlich. Einziger und alleiniger Lösungsansatz ist deshalb, wie schon seit Jahren gefordert, die Installierung eines weiteren hauptamtlichen Gerätewartes.

Ausbildung und Bestandsaufnahme

Den Ausbildungsstand der Einsatzkräfte bezeichnete Karn als gut. Zahlreiche Kameraden hätten sich bei verschiedensten Lehrgängen Fort- und Weitergebildet. Stolz sei die Wehr zudem auf 29 einsatzbereite Atemschutzgeräteträger.

Der Fahrzeugbestand bestehe aus 9 Kommunalfahrzeuge und Abrollbehälter. Der Landkreis Darmstadt-Dieburg stationiere außerdem zusätzlich noch 3 Einsatzfahrzeuge und Abrollbehälter beim Stützpunkt in Groß-Umstadt. Zurzeit werde außerdem an der Auschreibung eines neuen LF 10 gearbeitet.

Thema Neubau

Ein weiteres Thema mit Endlosschleife sei auch das Thema Neubau eines Feuerwehrgerätehauses. Nicht weg zu diskutieren sei zweifelsohne die Tatsache, dass
die Tage des alten „Spritzenhauses” gezählt seien.
Mehrmals schon sei ein Notruf an die Firma Hörmann gegangen, weil die Tore nicht mehr auf oder zu gingen. Aber jetzt sei endlich „Land in Sicht“, dass neue Tore mit elektronischer Steuerung im Juni/Juli diesen Jahres noch eingebaut werden.

Erfreulich hingegen sei die Tatsache, dass die völlig überaltete Telefonanlage nach einem Stromausfall endlich ausgetauscht werde und das Gerätehaus mittlerweile über W-LAN verfüge. Bezüglich der neuen Tore möchte er anfügen, so Karn, dass die Stadt hier vorbildlich agiert habe und er dafür explizit Dank sagen möchte. Allerdings, eine neue Halle für die Abrollbehälter wäre auch ganz nett.

Ehren- und Altersabteilung

Der Bericht der Ehren- und Altersabteilung vom Vorsitzenden Kurt Millmann wurde vorgelesen, da Millmann selbst nicht anwesend sein konnte. Der Abteilung gehören 12 Mitglieder an. Im zurückliegenden Jahr traf man sich 12mal zum geselligen Beisammensein im Feuerwehrhaus. Hervorzuheben dabei sei das alljährliche Krautwurstessen.

Jugendfeuerwehr

Den Bericht für die Jugendfeuerwehr gab Jugendfeuerwehrwartin Ariane Neumann. Wer jetzt denkt, hoppla den Namen hab ich doch schon mal gehört liegt richtig. Denn, Ariane Neumann ist eine der amtierenden Weinprinzessinnen der „Odenwälder Weininsel“ Groß-Umstadt.
In ihrem Jahresbericht erwähnte sie, dass die Jugendfeuerwehr aus 22 Personen besteht, 18 Jungen und 4 Mädchen.

In das Jahr 2018 startete die Nachwuchsgruppe mit einem Spieleabend. Im Februar war man Ausrichter der Jahreshauptversammlung der Stadtjugendfeuerwehr. Im März stand das Frühjahrsturnier auf dem Plan, das in Schaafheim von der Jugendfeuerwehr Dorndiel ausgerichtet wurde.

Ein tolles Erlebnis war zwei Wochen nach den Osterferien der gemeinsame Ausflug mit dem Bezirk 2 in das Erlebnis-Bergwerk nach Merkers. Im April stand noch die Ausfahrt der Aktiven von der Freiwilligen Feuerwehr Groß-Umstadt/Mitte an. Bei dieser Veranstaltung mit den Mitgliedern der Einsatzabteilung in unterschiedlichen Feuerwehrautos, galt es an verschiedenen Stationen Fragen zu beantworten sowie ein Spiel oder eine Aufgabe zu absolvieren. Anschließend war gemeinsames Grillen angesagt. Im Mai folgte die Teilnahme am „Drei-Fragezeichen-Turnier“ in Raibach. Anschließend trafen sich alle zum geselligen Ausklang im Raibacher Feuerwehrhaus.

Im Rahmen des Stadtjubiläums der Stadt Groß-Umstadt veranstaltete die Jugendfeuerwehr einen Aktionstag auf dem Groß-Umstädter Marktplatz. Das alljährliche Zeltlager fand diesmal in Gräfenhausen statt. Es kam dabei zur Abnahme der Leistungsspange, andere nahmen an einem Fußballturnier teil.
In Hering ging im August das traditionelle „Spiel ohne Grenzen“ über die Bühne. Zudem wurde in diesem Monat eine gemeinsame Übung mit der Kinderfeuerwehr durchgeführt. Beim Winzerfest Bauernmarkt war die Stadtjugendfeuerwehr gemeinsam mit weiteren Mitgliedern aus den Jugendfeuerwehren der Stadt Groß-Umstadt mit dem Kletterbalken und zwei Autos vor Ort präsent. Zusätzlich verkaufte die Jugend auch noch selbstgemachte Waffeln.
Im Rahmen des Oktoberfestes der Freiwilligen Feuerwehr Groß-Umstadt/Mitte kam es zu zwei weiteren Aktionstagen mit Kletterbalken, Waffelverkauf und einer großen Showübung.

Das vorletzte Event im vergangenen Jahr war eine Nachtwanderung in Lengfeld.
Am Wochenende vor Weihnachten war zur Weihnachtsfeier mit Übernachtung im Feuerwehrhaus und Schnitzeljagd durch Groß-Umstadt eingeladen. Als Weihnachtgeschenk freuten sich alle über einen Pulli mit JF-Logo.
Auch für dieses Jahr sind wieder zahlreiche Aktivitäten eingeplant. Als Highlight wird es im Juni wieder eine 24-Stunden-Übung geben. Das Das Zeltlager findet in Erzhausen statt.

Kinderfeuerwehr

Jasmin Frühwein, Leiterin der Kinderfeuerwehr „Löschtiger“ konnte mitteilen, dass den „Löschtigern“ 17 Kinder angehören, 4 Mädchen und 13 Jungs. 7 Mitglieder konnten 2018 in die Jugendfeuerwehr übergeben werden.

Die Themen der Gruppenstunden gestalteten sich aus Spielenachmittagen und Basteln über Brandschutzerziehung sowie den Umgang mit dem Streichholz. Neben einigen Erlebnisausflügen gab es ferner besondere Momente wie die Faschingsparty und den Streichholzführerschein im Februar.
Im Frühling und Sommer war bereits einiges los bei der Kinderfeuerwehr. Es begann im März mit dem Thema Osterbasteln. Feuerwehrtechnische Gegenstände verstecken und erklären stand im April auf dem Plan, was den Kindern riesigen Spaß bereitete.
Im Mai besuchten die Kinder einen Imker in Klein-Umstadt sowie im Juni den Förster im Wald und das THW in Groß-Umstadt war ebenfalls eine Besichtigung wert.

Im August stand das erste Mal eine gemeinsame Übung mit der Jugendfeuerwehr auf dem Plan, wobei die Kinder ihr Können unter Beweis stellen konnten.
Da die Stadt Groß-Umstadt mittlerweile auf 6 Kinderfeuerwehren blicken kann hatten sich alle 6 Kinderfeuerwehren im September entschlossen einen gemeinsamen Walderlebnistag auf dem Spielplatz am Binselberg zu veranstalten.
Mit großem Interesse wurde im September die Atemschutzstrecke in Dieburg besucht. Dort bekamen die Kinder einen kleinen Einblick, was die Erwachsenen jährlich leisten müssen. Natürlich durfte jeder bei dichtem Rauch einen Streckendurchgang machen und sich ein wenig im Kraftraum austoben. Pünktlich zu Halloween wurden im Oktober gruselige Gespenster, Fensterbilder und Skelette gebastelt. Im November durfte der Nachwuchs kleine Experimente vorführen. Für die „Löschtiger“ endete das Jahr 2018 mit einer kleinen Weihnachtsfeier.

Grußworte

Bürgermeister Joachim Ruppert übermittelte die Grüße des Magistrates sowie den Dank für die ständige Einsatzbereitschaft und er tat dies auch stellvertretend für den Umstädter Ortsbeirat, dessen Vorsitzender Mathias Horn bei der Versammlung ebenfalls anwesend war.
Hinsichtlich der Forderung nach einem neuen Feuerwehrhaus wisse die Stadt schon, dass ein neuer Standort wohl die bereits angedachte Nordspange sein könne. Aber das sei kein einfaches Thema und inzwischen seien auch bereits Gespräche mit den Anwohnern erfolgt, insbesondere auch wegen des Schallschutzes und des Verkehrsaufkommens.
In den vergangenen Jahren sei immer wieder in das Feuerwehrhaus investiert worden, abgesehen davon, dass ein Neubau irgendwann einmal realisiert werden kann.

Die Forderung nach einem hauptamtlichen Gerätewart, so Ruppert weiter, stehe bei der Stadt nach wie vor auf der Antragsliste. Er sei nicht abgelehnt worden, vielmehr liege er immer noch „auf Halde“, zumal vielleicht auch inzwischen andere Lösungen sich andeuten würden, wie eine interkommunale Zusammenarbeit mit anderen Wehren. Überall werde es enger und Probleme mit Personalmangel und finanziellen Engpässen gäbe es nämlich auch woanders. Diese Probleme und Lösungsvorschläge gelte es erst zu diskutieren und dann wiederum erfolge eine weitere Diskussion im Rahmen der Haushaltsverabschiedung.
Stellt sich jetzt aber abschließend die Frage, wie lange denn eine solche Diskussion weiterhin noch dauern soll. Wenn doch schon, wie Wehrführer Karn in seinem Jahresbericht erwähnte, weit vor seiner Zeit, also bereits im Jahr 2001 der Ruf nach einem zweiten hauptamtlichen Gerätewart im damaligen Bedarfs- und Entwicklungsplan niedergeschrieben war. Man darf auf die weiteren „spannenden“ Diskussionen gespannt sein. Bis dahin dürfte sich der alleinige hauptamtliche Gerätewart in Groß-Umstadt wahrscheinlich fragen, ob dieses Amt für ihn weiterhin mit dem Prädikat „Traumjob“ verbunden sein wird.

Abschließend konnte der Bürgermeister bezüglich des ausgebrannten Bauwagens beim Waldkindergarten mitteilen, dass es seitens des Kindergartens den Vorschlag gab, den verbrannten Bauwagen durch ein Leichtbaugebäude zu ersetzen. Es gäbe dafür einen geeigneten Handwerksbetrieb in Groß-Umstadt, der das auch umsetzen könne. Die Grundfläche soll etwa 25 Quadratmeter betragen. Das fände er auch ganz in Ordnung, so der Bürgermeister, allerdings müsse dafür erst einmal ein Genehmigungsverfahren in Gang gesetzt werden.

Stadtbrandinspektor Stephan Teich dankte zunächst allen für ihre Einsatzbereitschaft über das ganze Jahr hinweg. Hinter dem Thema interkommunale Zusammenarbeit verberge sich beim Landkreis unter anderem die Problematik Atemschutzstrecke die zu alt beziehungsweise nicht mehr zeitgemäß sei. Sie müsste erneuert werden. Der frühere Kreisbrandinspektor sprach sich seinerzeit für eine Erneuerung aus. Der neue Kreisbrandinspektor Heiko Schecker würde das Ganze nun anders benennen und zwar sehe er die feuerwehrtechnische Zukunft im Bau eines neuen Gefahrenabwehrzentrums. Nach dem Motto „alles unter einem Dach“. Entstehen soll es vielleicht in Rossdorf. Bezüglich hauptamtlicher Gerätewarte müsse er anmerken, dass durch den Einzug der digitalen Melder neue Aufgaben für den Gerätewart hinzugekommen seien. Das lerne kein Gerätewart an der Landesfeuerwehrschule, sondern er müsse selbst tätig werden. Deshalb hätten er selbst, so Teich und Gerätewart Dieter Vonderheidt ein entsprechendes Seminar besucht. Dann hieß es salopp: „Ja, jetzt macht mal!“ Eigentlich sei, so sein Fazit, ein zweiter hauptamtlicher Gerätewart die einzig richtige Lösung aller Probleme.

Ehrungen und Beförderungen

Für 20-jährige Mitgliedschaft wurde Giuseppe Severino geehrt, für 15 Jahre Vorsitzender Dieter Vonderheidt und für 10 Jahre Stadtbrandinspektor Stephan Teich.
Zu Feuerwehrmännern ernannte der Stadtbrandinspektor Sascha Heinz, Vitor Oliveira Martins, Dylan Pfeiffer und André Ackermann.
Zu Oberfeuerwehrmännern ernannt wurden Christoph Hahn, Ferhat Güren und Anke Dingeldey zur Oberfeuerwehrfrau. Hauptfeuerwehrmänner sind jetzt Giuseppe Severino und Benjamin Ackermann. Die Einsetzung als Gruppenführer erfolgte für Udo Henrich.
Über Katastrophenschutz Ehrungen in Bronze durften sich Christoph Würtenberger und Wehrführer Christian Karn freuen. Silber gab es für Georg Bernhart Weber.

Feuerwehrverein

Vereinsvorsitzender Dieter Vonderheidt bezifferte den Mitgliederbestand auf 753 Personen. Neue Mitglieder seien natürlich herzlich willkommen. Informieren könne man sich vorab unter www.feuerwehr-gross-umstadt.de.

Die Vereinsgelder kämen, so erläuterte er, der Allgemeinheit wieder zugute, sei es in der Jugendarbeit oder auch bei Anschaffungen für die Einsatzabteilung.
An Veranstaltungen erwähnte der Vorsitzende das traditionelle Krautwurst Frühstück sowie Festbesuche bei anderen Feuerwehren. Zudem war wieder einmal die befreundete Feuerwehr aus Burkersdorf zu Gast in Groß-Umstadt. Sehr interessant gestaltete sich für die Burkersdorfer ein Ausflug zum Weltkulturerbe Grube Messel. Abends stand dann der schon traditionelle Grillabend mit Freunden und Familie auf dem Programm. Nach dem Besuch des Parkfestes bei der Feuerwehr Richen hieß es wieder Abschied zu nehmen.

Höhepunkte waren einmal mehr im Vereinsleben das Oktoberfest und die Aprés Skiparty. An dieser Stelle sage er gerne nochmals allen Helferinnen und Helfern ein herzliches Dankeschön. Sehr gesellig sei die Weihnachtsfeier zum Jahresausklang gewesen und am Nikolaustag durften sich die Kinder übe Geschenke freuen.

Nachdem Kassenwart Peter Götz einen ausführlichen Rechenschaftsbericht abgelegt hatte wurde Jochen Schick zum neuen Schriftführer gewählt. Er löste damit den bisherigen Schriftführer Carlos Pereira Mendes ab.

Quelle Text und Fotos: Karl Johmann

JHV 2019 FFGU
Im Rahmen der Jahreshauptvesammlung der Feuerwehr Groß-Umstadt/Mitte kam es auch zu Ehrungen und Beföderungen. Unser Foto zeigt (vorne von links) Anke Dingeldey (befördert zur Oberfeuerwehrfrau), Giuseppe Severino (Hauptfeuerwehrmann und 20 Jahre Mitglied), Christoph Würtenberger (Ehrung Katastrophenschutz in Bronze), Wehrführer Christian Karn (Ehrung Katastrophenschutz in Silber) und Udo Henrich (Einsetzung als Gruppenführer). Dahinter sind zu sehen (von links) Benjamin Ackermann (Hauptfeuerwehrmann), Dylan Pfeiffer (Feuerwehrmann), Christoph Hahn (Oberfeuerwehrmann), Sascha Heinz (Feuerwehrmann), André Ackermann (Feuerwehrmann), Vitor Oliveira Martins (Feuerwehrmann), Vereinsvorsitzender Dieter Vonderheidt, Stadtbrandinspektor Stephan Teich und Ferhat Güren (Oberfeuerwehrmann).